OPER, THEATER, KLEINKUNST, KINO

Die Theaterlandschaft in Frankfurt lockt mit reicher Vielfalt. Großes Mu¬siktheater, Konzerte mit internationalen Stars, solides Schauspiel oder ex¬perimentelle Bühnen, Ballett und Kleinkunst: Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.
OPER FRANKFURT
Mehrfach wurde die Oper Frankfurt in den vergangenen Jahren von der Fachzeitschrift Opernwelt zum “Opernhaus des Jahres” gekürt. Damit wird Operndarbietung auf höchstem Niveau ausgezeichnet. Neben Klas¬sikern wie Verdi, Puccini und Wagner stehen immer wieder auch Raritä¬ten wie Benjamin Brittens “Death in Venice” nach der Thomas-Mann- Novelle “Tod in Venedig” sowie zeitgenössisches Musiktheater auf dem Programm. (Im Mozartjahr 2006 wurde selbstverständlich dem Meister mit mehreren Werken gehuldigt.) “Die Zauberflöte” ist schon seit Jahren aus dem Spielplan nicht mehr wegzudenken. Ebenfalls auf dem Veran¬staltungsplan stehen Liederabende, Kammerkonzerte und regelmäßige
Operngespräche, in denen Ensemblemitglieder oder Gäste vorgestellt werden.

HINWEIS
Während der Opernaufführungen an Nachmittagen bietet die Oper kostenlose Betreuung für Kinder zwischen drei und acht an. Telefonische Anmeldung unter 069 21237348.
PAPAGENO-THEATER
Ein Herz für musikalisch interessierte Kinder hat das Papageno-Theater im Palmengarten am Bootsweiher. Immer wieder begeistert die kleinen Zu¬schauer “Die Zauberflöte” oder musikalisch aufgepeppt “Die kleine Hexe”. Für die Großen gibt es im Abendprogramm beispielsweise Billy Wilders Komödie “Manche mögen’s heiß” oder Bearbeitungen von Rigoletto u. a. Das Membran-Opernhaus fasst etwa 200 Besucher und ist mit seiner außergewöhnlichen Architektur und der einmaligen Lage schon ein Blick¬fang an sich.

KAMMEROPER
Ohne festes Heim gastiert das kleine, aber feine Ensemble der Kam¬meroper mit seinen peppigen, unkonventionellen Inszenierungen vor wechselnden Kulissen in der Mainmetropole. Ob beispielsweise im Bar¬bier von Sevilla oder bei Cosf fan tutte, Steifheit und Tragik sucht man bei den oft psychologisch-witzigen Inszenierungen vergebens. Die Auffüh¬rungen im Palmengarten sind schon auf Grund der Umgebung besonders reizvoll.

ALTE OPER
Sein Bestehen verdankt eines der schönsten Kulturhäuser Europas den Frankfurter Bürgern. Ende des 19. Jahrhunderts von Richard Lucae ent¬worfen, schmückt den spätklassizistischen Bau das Motto “Dem Wahren Schönen Guten”. Der Zweite Weltkrieg ließ von dem prächtigen Bau nicht viel mehr übrig als die Fassade. Drei Jahrzehnte war die Ruine hinter ei¬nem Bauzaun versteckt, dann sollte sie abgerissen werden. Um dies zu verhindern, spendeten die Frankfurter fleißig, und 1981 wurde die origi¬nalgetreue Rekonstruktion des ursprünglichen Opernhauses eingeweiht. Seitdem ist die Alte Oper internationales Konzert- und Kongresshaus, Showtempel und Veranstaltungsort für den Opernball. Auf dem Platz vor der Alten Oper lässt es sich wunderbar flanieren, wenn er nicht gerade selbst für Konzerte und Feste in Beschlag genommen ist. Drumherum, in zahlreichen Cafes und Restaurants, heißt das Motto “Sehen und gesehen werden”, der Springbrunnen spendet an heißen Tagen eine kleine Abküh¬lung für pflasterlahme Füße.

TIPP
Das Cafe Rosso im Vestibül lädt zum Frühstücken oder zur Zeitungslektüre in Kaffeehausatmosphäre ein. Nachmittags gibt es selbst gemachte Kuchen. Öffnungszeiten: Frühjahr: ab 10 Uhr bis Konzertende, Winter: 11.30 Uhr bis Konzertende.
Deutlich edler geht es im Restaurant Opera im nächsten Stock zu. Im Alten Foyer kredenzt das Team von Gerd Käfer Kulinarisches für Feinschmecker. In der warmen Jahreszeit bietet der große Balkon mit Blick auf den Opernplatz und Frankfurts Skyline ein stimmungsvolles Ambiente. Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-15 Uhr u.
17.30-1 Uhr, So ab 11 Uhr Brunch, Tischreservierung unter Tel. 069 1340215, www.opera-restauration.de
HINWEIS
Beim Opernplatzfest im Juni vergnügt sich internationales Publikum bei Champagner, Wein und Snacks unter den weißen Schirmen vor der altehrwürdigen Kulisse, nur wenige Schritte entfernt von den Bankhochhäusern.

FORSYTHE-COMPANY
Ausgefallene Inszenierungen, moderne Choreografien, der unverwechsel¬bare Stil des amerikanischen Ballettdirektors William Forsythe, all dies machte Frankfurts Ballett in den vergangenen Jah¬ren weltweit bekannt.
Nach der Schließung des Balletts Frankfurt 2004 gründete William Forsythe sein eigenes, privates Ensemble. “The Forsythe Company” star¬tete im Januar 2005 und entwickelt die Arbeit des Balletts Frankfurt weiter. Das Zusammenspiel von Bewegung, Klang, Zeit, Licht und Raum sind Komponenten, die die Truppe immer neu interpretiert. Weltweitzu Gastspielen unterwegs, hat die Company ihre Heimat in der ehemaligen Eisenbahnhalle des Bocken- heimer Depots gefunden und tritt regelmäßig in Frankfurt auf. Der Vorver¬kauf beginnt jeweils rund zwei Monate vor der Vorstellung.

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