MUSEUMSUFER 2

HEINRICH-HOFFMANN-MUSEUM
“Nein, meine Suppe ess ich nicht…”. Wer kennt sie nicht, die Struwwel¬peter-Geschichten, die Geschichten vom Suppen-Kaspar oder vom fliegen¬den Robert. Der Arzt Heinrich Hoffmann schrieb die Bildergeschichten¬sammlung Anfang des 19. Jahrhunderts als Erziehungsbuch. Das 1987 eröffnete Heinrich-Hoffmann-Museum dokumentiert in seltenen Original-ausgaben Wirkung und Geschichte des 1845 erschienenen Kinderbuch- Klassikers, ebenso exotische Übersetzungen von Afrikaans bis Chinesisch.
HINWEIS
Kinder erfahren hier spielerisch Neues über die Figuren.
HISTORISCHES MUSEUM FRANKFURT
Bis zu ihrem Tod Mitte des 20. Jh. modellierten die Brüder Teuner die Frankfurter Altstadt, die im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurde, nach. Ihr Altstadtmodell ist ein Herzstück des Museums, das die historische Be¬deutung Frankfurts in Ausstellungsstücken, Fotos und Filmen dokumen¬ tiert. Als Krönungsort deutscher Herrscher seit 1356 besitzt Frankfurt eine herausragende historische Bedeutung.
HINWEIS
Im Caricaturata sind die Werke bedeutender Karikaturisten, besonders der “Neuen Frankfurter Schule” zu sehen. Außerdem spezielle Angebote für Kinder.
STRUWWELPETER
IKONENMUSEUM
Mehr als 1000 Ikonen präsentieren im historischen Deutschordenshaus die religiöse Symbolik des Ostens. Vor wenigen Jahrzehnten stiftete der Königsteiner Arzt Jörg Schmidt-Voigt dem Museum rund 800 Ikonen, die meisten von ihnen stammen aus dem 19. Jahrhundert. Die überwiegend farbkräftigen russischen Tafelbilder wurden durch Zukäufe, auch von Metallplastiken, Segenskreuzen und Kirchengeräten, ergänzt.

JÜDISCHES MUSEUM
Deutsch-jüdisches Leben war in Frankfurt von jeher selbstver¬ständlich. Große Mäzene der Stadt wie beispielsweise die Fa-milien Bethmann oder Rothschild waren Juden. Seit 1989 zeigt das ehemalige Rothschild-Palais am Main die wechselvolle Geschichte der Frankfurter Juden. Die Ausstellung gibt auch einen Überblick über die Kultur des Judentums in Deutschland vom Mittelalter bis zur Gegenwart und vermittelt Einblicke in die religiöse Praxis in Synagoge und Haus. Wechselausstellungen konzentrieren sich auf einzelne Aspekte.

HINWEIS
Marcel Reich-Ranicki, Literaturpapst der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und eine Institution bei der Beurteilung von Literatur, vermachte seine Porträtsammlung von Schriftstellern dem Jüdischen Museum. Darunter sind beispielsweise Porträts von Theodor Fontane und Thomas Mann, gezeichnet von Max Liebermann.

MUSEUM JUDENGASSE
An historischer Stätte, auf den Fundamenten der ehemaligen Judengasse, werden Einblicke in die mehr als 300-jährige Geschichte des Ghettos ge¬währt. Um die Ruinen herum zeigen Ausstellungen das alltägliche Leben in den Häusern und die Geschichte des benachbarten Börneplatzes.

HINWEIS
Der Neue Börneplatz und der Alte Jüdische Friedhof, in unmittelbarer Nachbarschaft, sind Gedenkstätten für die von den Nationalsozialisten deportierten und ermordeten Frankfurter Juden. Mehr als 11.000 in die Friedhofsmauer eingelassene Blöcke dokumentieren ihre Namen.

JUGENDBEGEGNUNGSSTÄTTE ANNE FRANK
Mittelpunkt der Ausstellung ist das weltberühmte Tagebuch der Anne Frank. Die geborene Frankfurterin verfasste es, während sie auf der Flucht vor den Nationalsozialisten in ihrem Versteck in einem Amsterda¬mer Hinterhaus lebte. Zitate aus dem Tagebuch begleiten die Besucher durch die Ausstellung. Multimediale und interaktive Angebote wie Film¬projektionen, Hörbeispiele und CD-ROM-Terminals ermöglichen das aktive Erkunden mit allen Sinnen.
HINWEIS
Die Jugendbegegnungsstätte versteht sich als kommunikativer Lernort, der Interaktivität fördert. Die Besucher können selbst auswählen, welche der Themen sie vertiefen wollen.

MUSEUM FÜR MODERNE KUNST – MMK
Einer der aufsehenerregendsten Museumsbauten der Postmoder¬ne ist der schnörkellose Bau des Wiener Architekten Hans Hollein. 1991 eröffnet, liegt das MMK in Form eines Tortenstücks auf einer Insel zwischen zwei Innenstadt¬straßen. Anfang der 80er-Jahre erwarb die Stadt Frankfurt einen Teil der Sammlung des Darmstäd¬ter Unternehmers Karl Ströher. Er hatte ab den 60er-Jahren in Euro¬pa und Amerika nicht nur einzelne Werke, sondern ganze Werkgruppen von Künstlern zusammengetragen. Die Werke der Pop Art gelangten so als geschlossenes Konvolut in den Besitz des Museums. Andy Warhol ist hier ebenso vertreten wie Dan Flavin, Carl Andre, Francis Bacon, Robert Watts und Joseph Beuys. Zweiter Schwerpunkt ist die Gegenwartskunst.
HINWEIS
Jeden letzten Samstag im Monat freier Eintritt.
Öffentliche Führungen, an jeweils einem Thema ausgerichtet, in der Regel Di, Do-Sa 15.15 Uhr,
Mi 11 und 18 Uhr, So 11 Uhr.
TIPP
Das Restaurant “Triangolo” im MMK bietet italienische Küche für den kleinen und größeren Hunger.
SCHIRN KUNSTHALLE
Die Schirn, eines der renommiertesten Ausstellungshäuser Deutschlands, zeigte bisher über 130 Ausstellungen, darunter große Übersichtsausstel¬ lungen zum Wiener Jugend¬stil, Expressionismus, Dada und Surrealismus, zur Ge¬schichte der Fotografie oder Retrospektiven überWassily Kandinsky, Frida Kahlo und Yves Klein. “Schirn” meint ursprünglich einen offenen Verkaufsstand. Bis weit in das 19. Jahrhundert befan¬den sich “an der Schern” die Verkaufsstände der Frankfur¬ter Metzgerzunft. Eine Leiden¬schaft von Schirn-Direktor Max Hollein ist es, brisante Themen sowie künstlerisches Schaffen aus einer zeitgenössischen Posi¬tion zu beleuchten. Dazu initiiert er immer wieder Sonderaustellungen.
SENCKENBERG-MUSEUM
Johann Wolfgang von Goethe,
Dichterfürst und Naturforscher, gab die Anregung, dieses Natur¬kundemuseum zu gründen, der Arzt Johann Christian Sencken- berg setzte es in die Tat um.
Heute ist das Senckenbergmu- seum das größte Naturkunde¬museum Deutschlands und zeigt die Geschichte des Lebens, die Entwicklung der Lebewesen und die Verwandlung der Erde. Le¬bensgroße Skelettnachbauten urzeitlicher Riesensaurier wie der des Tyrannosaurus Rex oder des Tricera- tops sind ebenso zu bestaunen wie jahrmillionenalte Fossilien aus der Grube Messel. Darüber hinaus dokumentieren zahlreiche ausgestopfte Tiere die Vielfalt der Arten.
HINWEIS
Kinder bis 5 Jahre und Besucher aus Frankfurts Partnerstädten Birmingham, Budapest, Deuil-La-Barre, Granada in Nicaragua, Guangzhou, Kairo, Krakau, Leipzig, Lyon, Mailand, Prag, Tel Aviv, Toronto erhalten freien Eintritt (Ausweis mitnehmen).
TIPP
Im Bistro des Senckenbergmuseums lässt es sich wunderbar entspannen, nicht nur während der Öffnungszeiten des Museums, im Sommer auch auf der Terrasse. Das Bistro kann für Kinder¬geburtstage mit Führungen durch das Museum gebucht werden.

Für mehr Infos: Reiseführer Berlin, Kambodscha Vietnam Laos, Halong bay trip, Mekong Delta one day tour, 7 Tage Rundreise Vietnam |  excursion Ninh Binh 2 jours | Trek à mai chau | voyage privé au vietnam | voyage vietnam cambodge 17jours

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