Entlang des Mains

ANKER LICHTEN UND ENTSPANNEN
Wer dem Alltagsstress entfliehen will, der lichtet in Frankfurt am besten den Anker. Nichts ist entspannender als ein Tagesausflug auf dem Main – allein oder mit Freunden. Die Maxime lautet: abschalten und die Seele baumeln lassen.
Die Schifffahrtsfamilie Anton Nauheimer bietet seit Generationen vom Frankfurter Mainkai aus Ausflugsfahrten stromauf- und -abwärts an, Tagestickets können gelöst werden, um zum Beispiel an die hessische Landesgrenze nach Seligenstadt oder bis ins bayrische Aschaffenburg zu fahren. Hier lohnt sich auf alle Fälle ein Besuch des Schlosses Johannis¬burg sowie des Pompejanums, einer Idealrekonstruktion eines römischen Wohnhauses mit Mosaikböden und farbenprächtigen Räumen.
Auch Tagesausflüge nach Rüdesheim oder Bingen, Dinnerfahrten oder die After-Work-Shippings sorgen für Spaß und Kurzweil.
Während der Messezeiten oder bei internationalen Sportevents wie der Fußball-Weltmeisterschaft sind die Hotelschiffe von Firmen und Privatper¬sonen heiß begehrt. Neben dem unvergleichbaren Flair bieten sie strate-gisch einen unschlagbaren Vorteil: In nur zwei Minuten Fußweg befindet man sich auf dem Römerberg und an der Paulskirche.
Alle aktuellen Fahrpläne, zum Beispiel nach Seligenstadt und Aschaffenburg, nach Büdesheim und Bingen, sind bei der Anlegestelle der Primus-Linie erhältlich. Weitere Infos: www.primus-linie. de
FRANKFURT ENTDECKEN: PER PEDES ODER PER PEDALE
Die Frankfurt lieben ihren Main. Neue Wohnbaugebiete an den Ufern des Westhafens und Osthafens künden davon, dass die Menschen gerne an ihrem Fluss leben. Die Uferpromenade lädt dazu ein, erkundet zu werden,
während eines sommer¬lichen (Abend-)Spazier- gangs, per Fahrrad oder mit Inline-Skates.
Das Wahrzeichen des moder¬nen Westhafens ist bereits von weitem zu erkennen: Der Westhafen Tower am Eingang der Untermainbrücke erscheint wegen sei¬nen diagonalen Verstrebungen für Frankfurter wie das vertraute Apfel¬weinglas und heißt folglich “das Gerippte”. Am Fuße des Flochhauses, in
der Mole des Wohnviertels, können die Bewohner ihre Yachten und Schnellboote si¬cher unterbringen.
Der Ausflug führt von hier aus am Mainkai entlang Richtung Osten. Nach weni¬gen hundert Metern trifft man auf das “Nizza”, einen beliebten Ausflugsort. Das in die Ufermauern gebaute Restaurant mit Blick auf den Main wird abends auch von Klassik- und Theaterfans der benachbarten Oper und des Schauspiels gerne besucht.
Vorbei am futuristischen Holbeinsteg erscheint als nächster Blickpunkt nun der Eiserne Steg und der Rententurm an der Ecke zum Römerberg. Von den Fußgängerbrücken aus ist das Pa¬norama der Mainufer besonders schön zu erleben, da die Ufer und Brücken angestrahlt werden.
Der Streifzug endet im Osten, an der ehemaligen Weseler Werft.
Hier befindet sich während der Sommermonate ein Open-Air-Cafe mit kleinen Snacks und guten Weinen. Auf dem großen Platz mit dem historischen Hafenkran treten oft Schau¬spielgruppen und Musiker auf.
HINWEIS
Der gemütliche Spaziergang “Vom Westhafen zur Weseler Werft” dauert, gemütlich, rund 90, mit dem Fahrrad rund 20 Minuten.
Wen es weiter aus der Stadt treibt, der kann an der Flößerbrücke die Mainseite wechseln und sich wei¬ter mainabwärts bewegen. In Richtung Offenbach trifft man zu¬nächst auf das “Rudererdorf”, ei¬ne Ansammlung von Clubhäu¬sern verschiedener Rudervereine.
Hier lässt es sich im Sommer wunderbar rasten und gemütlich verweilen.
Noch ein Stück weiter erwartet die historische Gerbermühle mit ihrem Biergarten den durstigen Wanderer. Die Gerbermühle war schon zu Goe¬thes Zeiten ein beliebtes Ausflugsziel, er selbst feierte hier seinen 66. Ge¬burtstag. Nach längeren Renovierungs- und Sanierungsarbeiten wird die Gerbermühle im Frühjahr 2006 wieder ihre Pforten öffnen.

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